Seekt Kurzanleitung: Punktevergabe
Willkommen bei der Seekt Kurzanleitungs-Reihe. In dieser Episode schauen wir uns an, wie die Punktevergabe in Seekt funktioniert und welche optionalen Mechaniken deine Spiele wettbewerbsfähiger machen können.
Jede Aufgabe hat einen Grundpunktwert, den du beim Erstellen festlegst. Wenn du nichts weiter tust, verdienen Teams genau diese Anzahl an Punkten, wenn ihre Einreichung akzeptiert wird. Einfache Punktevergabe funktioniert hervorragend, und viele Veranstalter belassen es dabei.
Aber wenn du mehr Tiefe willst, bietet Seekt drei optionale Punktevergabe-Mechaniken, die du beim Start eines Spiels konfigurierst.
Die erste ist der Zeitverfall. Bei aktiviertem Verfall verlieren Aufgaben im Laufe der Zeit an Wert. Du legst eine Verfallsrate fest – einen Prozentsatz pro Minute – und eine Untergrenze, den niedrigsten Wert, auf den der Wert fallen kann. Zum Beispiel wäre eine Aufgabe mit hundert Punkten, einem Prozent Verfall pro Minute und einer Untergrenze von zehn Prozent nach dreißig Minuten siebzig Punkte wert und würde nie unter zehn fallen. Spieler sehen genau, wie viele Punkte bei jeder Einreichung abgezogen wurden, sodass die Punktevergabe immer transparent ist. Der Verfall belohnt Geschwindigkeit. Teams, die sich schnell bewegen, verdienen mehr.
Die zweite Mechanik ist der Erstfinder-Bonus. Dieser vergibt Extrapunkte an das erste Team, das eine bestimmte Aufgabe erfolgreich abschließt. Nur ein Team pro Aufgabe erhält den Bonus. Das ermutigt Teams, Aufgaben früh anzugehen, statt sie aufzusparen, und schafft aufregende Momente, wenn Teams merken, dass sie die Ersten waren.
Die dritte ist der Serienbonus. Wenn ein Team drei oder mehr Aufgaben in Folge ohne Ablehnung abschließt, erhält es Bonuspunkte zusätzlich zum normalen Wert. Die Serie wird zurückgesetzt, wenn eine Einreichung abgelehnt wird. Das belohnt Konstanz und Schwung.
Alle drei Mechaniken sind optional und unabhängig. Du kannst eine, zwei oder alle drei aktivieren. Oder keine. Die Einstellungen erscheinen auf dem Spielstart-Bildschirm, und die Standardwerte sind alle aus.
Es gibt auch den Power-Up-Multiplikator. Jede Aufgabe kann beim Entwurf der Schnitzeljagd als Power-Up festgelegt werden. Wenn ein Team sie abschließt, verdient es einen Punktemultiplikator – etwa zwei Mal – der für die nächsten Aufgaben gilt. Der Veranstalter legt sowohl den Multiplikatorwert als auch die Anzahl der abgedeckten Aufgaben fest. Das fügt eine strategische Ebene hinzu: Teams, die früh das Power-Up angehen und dann schnell hochwertige Aufgaben abschließen, können deutlich mehr Punkte verdienen. Spieler sehen einen visuellen Hinweis, wenn ihr Multiplikator aktiv ist, und wie viele Aufgaben noch übrig sind.
Noch eine wissenswerte Funktion zur Punktevergabe: Wenn du eine Einreichung prüfst, bist du nicht auf Akzeptieren oder Ablehnen beschränkt. Du kannst die Punkte auch manuell anpassen. Möchtest du Teilpunkte geben? Erhöhe die Zahl. Möchtest du eine halbherzige Einreichung bestrafen? Verringere sie. Das gibt dir volle Kontrolle darüber, wie Punkte vergeben werden.
Das war „Punktevergabe" in Seekt. Für mehr Informationen besuche die Website seekt.ca.